La Petite Patate

……………Weichkochend. Bissfest. Und très dangereuse!

Potatoes of the Caribbean Februar 6, 2008

Gespeichert unter: Auf dem Land, Begegnungen, Mein Leben, Mode — lapetitepatate @ 9:05

Ich war dieses Jahr zu Fasching ja Pirat. Einer von dieser unglaublich attraktiven Sorte, die die raue Seeluft und das abenteuerliche Leben nur noch attraktiver und begehrenswerter gemacht hat. Denken Sie einfach an Captain Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“. Genauso viel Kajal unter und über den Augen, eine fluffige, schwarze Langhaar-Zottelperücke und dazu ein sexy Outfit, dass jeder Seebär schwach werden musste!

Doch, das hatte was. Ich war wirklich zufrieden.

Also, nix wie raus unter Leute, die schwer verdienten Komplimente einfahren.

„Ahhh, Toffi, meine Güte, Du siehst ja aus wie Bill von Tokio Hotel!“

Fasching war für mich also am Rosenmontag hiermit beendet. Nächstes Jahr gehe ich wieder als Kartoffelgratin.

 

Kartoffel über Danuta in Biberqualität Oktober 23, 2007

Gespeichert unter: Auf dem Land, Begegnungen, Liebe, Mein Leben, Mode — lapetitepatate @ 7:31

Meine treuen Stammleser erinnern sich vielleicht noch an die heiße Latina-Braut, die genau gegenüber von der Kartoffel ihr Liebesnest bezogen und sich mit lauter R’n'B-Musik in alle Herzen geschlichen hat. So laut, dass bei mir im Wohnzimmer an Chanson nicht mehr zu denken ist.

Meine Freundin sagt ja nur noch „die notgeile Nachbarin“. Ich finde das etwas abwertend. Da ich Menschen ungern auf ihre Sexualität reduziere, kam ich vom Spitznamen „Muschi Gonzales“ dann auch auf Danuta. Ja, „Danuta“ wird der Dame gerecht. Fragen Sie mich nicht, warum.

Temperamentvoll wie Danuta nun mal ist, pflegt sie eine leidenschaftliche Beziehung zu ihrem Stecher. Bei denen geht’s oft so richtig hart zur Sache, wenn auch anders als gedacht. Nachts prügelt sie ihn hysterisch schreiend durchs Haus, auf die Straße und vor mein Schlafzimmerfenster und kommt laut „Fuck you“ quietschend offensichtlich zu einer Art Höhepunkt.

Und genau hier setzt meine psycho-soziale Studie ein. Ich habe folgende Beobachtung gemacht und suche nun nach Ursache-Wirkung-Zusammenhängen:

Je lauter nachts der Streit war, desto mehr muss Danuta morgens putzen. Fenster, das Auto oder die Mülltonnen.

Kompensiert die da was? Oder wischt sie Blutspuren weg?

Je größer der Putzfimmel, desto schmutziger das Geheimnis?

Und warum trägt  Danuta immer ihre Sonnenbrille im Haar? Perfektes Make Up und weiße Jeans in Größe 25? Meine Güte, heilige Donatella Versace, die Tussi ist bei der Hausarbeit rausgeputzter als Paris Hilton beim Shopping!

Ich sollte aber auch erwähnen, dass meine Nachbarin unter einer solariumbedingten Grillfleischansammlung im Kopfraum leidet, die das Denken auf die drei weiblichen Grundbedürfnisse reduziert:

Make Up, Musik und Männer.

Gestern Morgen hat die Schnitte zum ersten Mal ihr Bettzeug zum Lüften aus dem Fenster gehängt.

Ich war völlig schockiert und musste erst mal meine Brille holen, um das ganze Ausmaß des Schreckens zu erkennen, der mir da ins Auge stach. Sachen gibt’s. Ich hätte alles erwartet, aber das war selbst für mich zu viel.

Na, was tippen Sie, was zu Danuta passt? Leoparden-Satin? Puffiges Rot? Abwaschbares Latex?

Oh nein. Danuta hat anscheinend noch ihre Kinderbettwäsche! Quietschbunte Regenbogen mit kleinen weißen Wölkchen auf zartblauem Hintergrund. Das Ganze schön flauschig in Biberqualität.

Aha. Außen Luder und innen „Die Sendung mit der Maus“. 

 

Kartoffel: „Wer’s tragen kann…!“ Oktober 21, 2007

Gespeichert unter: Cartoon, Mode — lapetitepatate @ 12:27

Ein Königreich für eine Hose!

 

Die Kleine Kartoffel fand es wirklich mehr als albern, dass die Verrückte KillerGurke nicht nur jedem Modetrend hinterherjagte, sondern nun auch noch ein eigenes Label gegründet hatte:

„KG – pimp up your cucumber!“

Die Kartoffel selbst bevorzugte da lieber den klassischen, aber sportiven Kleidungsstil. Man beachte hier: Röhrenjeans machen schlank und verlängern optisch die Beine. Aber eben nicht immer.