Da sitze ich also mit zwei pfiffigen Kartoffelkindern auf der Bank und überblicke friedlich die eindrucksvolle Weite des Sandkastens. Und während ich so überlege, ob die imposanten panierten Würstchen noch Katzenkot oder schon Hundedreck sind, beginnt neben mir eine philosophische Gesprächsrunde.
…
Nadja (6): „Erwachsene heulen nie.“
Carla (11): „Na, na, täusch dich da mal nicht!“
…
Nadja schaut mit kritischem Blick zu Carla, die weiterhin sorgfältig ihre Fingernägel ausmistet und offensichtlich eine kleine, wirkungsvolle Kunstpause eingelegt hat…
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Carla: „Eltern weinen heimlich. So, dass es keiner sieht!“
Nadja: „Hm… aber ich hab meinen Vater schon weinen gesehen! Genau 1 mal!“
Carla: „Echt? Cool! Dann war er sicher sautraurig!“
Nadja: „Nö. Mein Papa hat geweint, als Kaiserslautern aufgestiegen ist!“
Sa sieht man wieder das Männer dann weinen, wenn sie weltbewegende Erlebnisse haben. Ich hätte am Donnerstag beinahe geweint las die Fußballmädels Europameisterinnen geworden sind.
Das ehrt Dich sehr!
Danke. Aber bei den Töchtern. Da laufen drei Fernseher für 4 Personen. Bei Bedarf gibts die Torstände aufs Handy.
Frauenfußballpower im Hause Gerdi!
Dann wollen wir mal hoffen, dass die ganz schnell wieder absteigen, damit sich der Papa wieder freuen kann und aufhört zu heulen.
Eine super drollige Geschichte und ich musste richtig lachen darüber…süüüß.
Hat der Papa vielleicht aus Mitleid für den Gegner im Aufstiegskampf geweint? Männer können so mitfühlend sein.