La Petite Patate

……………Weichkochend. Bissfest. Und très dangereuse!

Manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen Februar 24, 2009

Gespeichert unter: Auf dem Land, Begegnungen, Mein Leben — lapetitepatate @ 7:04

Aus der Reihe „Was ist Was“ gibt’s heute:

„Der wachsame Nachbar“

… und ich der will wissen:

Welcher Tätigkeit könnte eine junge Dame nachgehen, die jede Nacht pünktlich um 1.45 Uhr in Begleitung ihres Freundes das Haus verlässt und um 6 Uhr schon wieder zurück ist?

Die Frau trägt übrigens monströse Stöckelabsätze wenig solides Schuhwerk, und auch die übrige Kleidung lässt weder auf Zeitungsaustragen, noch auf eine Putzstelle im Großraumbüro schließen. Bevor jemand fragt: nächtliche Beobachtungen des Sternenhimmels im Astronomischen Zentrum fallen genauso raus wie Bereitschaftsdienst in der Notaufnahme.

 

Sind Sie karnevalisierbar oder gehn sie auf Distanz? Februar 20, 2009

Gespeichert unter: Auf dem Land, Aus aller Welt, Begegnungen, Kunst, Mein Leben — lapetitepatate @ 10:34

Wenn alles so läuft wie geplant und nichts dazwischen kommt, findet ja nächste Woche wieder verstärkt dieses „Fasching“ statt. Ich bin darauf vorbereitet, soll es doch kommen. Während andere sich närrisch durch die Turnhallen schunkeln und saufen, muss ich arbeiten. Und nicht nur das, nein, ich muss verkleidet arbeiten. Mein Klassiker war ja immer das Kostüm „Kleiner Vampir“, über die Jahre hinweg recht perfektioniert mit Umhang, Kunstblut und versiffter Gruft-Wuschelperücke. („Du, Toffi, hast du heute was mit Deinen Haaren gemacht?!“)

Am diesjährigen Rosenmontag gibt es jedoch einschneidende, selbst für Insider unvorhersehbare Veränderungen.

Ich gehe als Roger.

Roger, der Pirat.

In meiner Phantasie ist er einer dieser sehr tapferen Piraten, die auf der Black Pearl bei Captain Jack Sparrow arbeiten. Der Kajal hat sich durch das viele salzige Wetter über die Jahre ins Gesicht gebrannt und zum Rasieren fehlt einfach die Zeit. Jedenfalls lag meiner Piraten-Rastafari-Zottelperücke ein Vollbart bei, der mittels zweier Klebestreifen an meinem Gesicht befestigt werden soll. Na, da bin ich ja mal gespannt. Wahrscheinlich werde ich bereits an meinem ersten Tag als Pirat jämmerlich verhungern, weil ich Lebensmittel, die mit Haaren in Berührung gekommen sind, grundsätzlich verabscheue. (Hinzu kommt ja noch dieses lästige Hairball-Problem, man kennt das ja. Bei kleinen Katzen mag glucksendes Würgen ja putzig sein, aber nicht bei Piraten.)

Das Demütigendste an Fasching ist für mich, dass ich alle Jahre wieder zwangskarnevalisiert werde, ich dann aber doch irgendwie originell ausschauen will – und prompt wird das Kostüm völlig verkannt bzw. überhaupt gar nicht erst erkannt. Letztes Jahr wurde ich für Bill Kaulitz gehalten. Das war bitter.

Noch bitterer hat es meine Freundin Bettsy erwischt. Sie war nämlich mal richtig mutig und hat sich auf einen Umzugswagen gestellt, der das frech-frivole Motto „Titty Twister Bar“ hatte und genaugenommen eine Wagenladung scharfer Schlampen in sexy Outfits durchs Dorf kutschierte. Man sagt, besorgte Eltern hätten ihren Kindern die Augen zugehalten, so heiß war die Show. Ein Kind allerdings hatte alles gesehen und auf meine Nachfrage, wie die liebe Tante Bettsy denn so ausgesehen habe hoch auf dem geilen Wagen, da kam folgender legendäre Satz, der sämtliche kostümlichen Anstrengungen ad absurdum führt:

„Och, die Bettsy sah aus wie immer!“

In diesem Sinne: Narhallamarsch!

Lasst es krachen und denkt immer daran: Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Tataaaa!

…..

Allen Freunden des ganzjährig lustigen Liedes möchte ich die legendäre Anti-Karnevalshymne „Rheinländer“ von Pigor & Eichhorn ans Herz legen. Lautsprecher aufdrehen und auf der Metaebene mitschunkeln. (Und wer mag, kann dazu vorsichtig seinen Locher öffnen und mit dem Zeigefinger im Takt durch die Konfettis wuscheln.)

 

Eingeschränktes Seevermögen Februar 11, 2009

Gespeichert unter: Auf dem Land, Begegnungen, Gesundheit, Mein Leben, Soziales — lapetitepatate @ 10:37
Eingeschränktes Seevermögen

Eingeschränktes Seevermögen

Sorgfältiger Service: Saison übergreifender Schilderwald am See.

Außerdem strengstens verboten: im Sommer mit Eis zu schwimmen oder im Winter Wasser aus dem See zu trinken.

Hunde dürfen übrigens weder im Sommer noch im Winter ins Wasser geworfen werden.


 

Wie tief kann man sinken? Februar 8, 2009

Gespeichert unter: Auf dem Land, Aus aller Welt, Begegnungen, Gesundheit, Kinder, Mein Leben, Soziales, Sport — lapetitepatate @ 5:15

„Ja, was macht die Kartoffel denn nun für eine Sportart? Und warum gackert sie erst und legt dann nix?“


Solcher Art Gedanken werden Sie, meine lieben Leser, nachts um den Schlaf gebracht und tagsüber die Konzentration geraubt haben.

Es tut mir leid, dass ich Sie so lange auf die Folter gespannt habe. Aber ich musste mich erst einmal von den sportlich ambitionierten Anstrengungen der letzten Tage erholen. Wie Sie wissen, war die perfekte Ausrüstung bereits angeschafft, und gut vorbereitet ging’s dann auch ans Werk.

Zuerst einmal in der Theorie. Zu klären waren folgende Grundsatzfragen:

- Sind Kartoffeln hydrophil?

- Was ist zu tun, wenn Chlorwasser in die Kartoffelaugen kommt?

Nun zur Praxis.

Alles begann mit einem Winterspaziergang um den Kartoffelhäuser See. Eine vertraute Umgebung, duftendes Wasser links und Hundehaufen rechts. Und plötzlich steht da ein neuer Schaukasten! An meinem See, direkt neben dem Anglerverein, wo’s im Sommer immer die dicksten Fischbrötchen der Welt gibt. (Hab ich schon mal erwähnt, dass ich jedes Mal schon nach einem halben Fischbrötchen kapitulieren muss? Es schüttelt mich dann immer so vor lauter sauer. Aber das nur am Rande.)

Ich guck also in den Kasten, trete dabei mit dem Profil meiner Sportschuhe einen verdammt großen Hundehaufen in die Breite, und kann nicht glauben, was da beworben wird. Zum Glück schaffe ich es noch, ein Foto zu machen, bevor mich ein brutaler Lachanfall ausschaltet.

Plitsch platsch Pinguin...

Unterwasser-Rugby? Für Kinder? So was gibt es?

Schauen Sie sich das Bild mal genauer an. Würden Sie wollen, dass Ihre kleine, zarte Tochter Clara-Sophie da mitmacht? Ich finde ja, in dieser Mannschaft gibt es auffallend viele… monumentale Jungs! Scheint fast so, als geht ins Unterwasser-Rugby alles, was zu behäbig ist fürs Fußball und zum Nintendo spielen zu dicke Finger hat. Und es ist für die kleinen Racker so wunderbar gelenkschonend, wenn sie unter Wasser ihre Aggressionen auslassen können. Toll.

Ist der Trainer dann auch unter Wasser dabei oder macht er es wie der weiße Hai? Dann munter werden, wenn das Wasser sich rot verfärbt?

Fest steht, wenn Ihre Tochter Unterwasser-Rugby spielen darf, sind sie als Eltern ganz sicher nicht überbehütend und können pädagogisch auch mal loslassen.

Mein persönliches Fazit zum Thema Unterwasser-Rugby:

Fett schwimmt oben, und die Kleinen müssen unten rumwuseln und die Punkte machen. Raten Sie mal, wer am Ende dann wieder feist den Pokal ins Bild hält. Genau. Der Ottfried-Kevin.

 

Kartoffel will’s wissen Februar 3, 2009

Gespeichert unter: Auf dem Land, Aus aller Welt, Cartoon, Gesundheit, Sport — lapetitepatate @ 10:13

I wanna swim with you...

Die Kleine Kartoffel interessiert sich für eine noch recht unbekannte  Extrem-Sportart und möchte demnächst  – perfekt ausgerüstet – an einem Probetraining teilnehmen.

Wer errät, welchen Sport die Kartoffel machen will, bekommt von mir eine Portion Kartoffelsalat mit Mayonaise.

Ein heißer Tipp: diese körperliche Betätigung ist nichts für lauwarme Pellkartoffeln mit Quark.