La Petite Patate

……………Weichkochend. Bissfest. Und très dangereuse!

Kartoffel feiert mit der Band April 26, 2008

Gespeichert unter: Begegnungen, Chanson, Kleinkunst, Mein Leben, Musik — lapetitepatate @ 9:23

... leckere Mischung !

Lecker! 

Neulich im spanischen El Gaggenal. Denis Fischer und die Carsten Sauer Band bekunden ihre Sympathie für kleine Kartoffeln.


Carsten spielt noch mit Puppen.

Die Band schmückt sich mit fremden Puppen.

Darf sie auch, denn sie hat heute Geburtstag!

Happy Birthday, Carsten!

 

Kartoffelklatsch mit Cora Frost April 20, 2008

Gespeichert unter: Begegnungen, Cartoon, Chanson, Kartoffelklatsch mit Promis, Kleinkunst, Mein Leben, Musik — lapetitepatate @ 2:14

Cora, Toffi & Gert

 Kennen sich schon sehr lange:

Toffi mit Cora Frost (links) und Gert Thumser (rechts). Hart, aber haarig.

 

Cora Frost. Sängerin, Performance-Künstlerin, Regisseurin, Autorin und Herrendarsteller. Ausnahmemensch. Wundermacherin. Königin des modernen Chansons mit einer Vorliebe für skurriles Liedgut, Wasser (äußerlich), dünne Frauen und dicke Honigjungen oder auch Traktoren. Angeborener Hang zum Absurden und immer herzergreifend nah am Leben. Lieder, die zupacken und sich tief in der Seele einnisten.

Cora Frost schafft es, in ihrer Kunst abgründige Melancholie mit geballter Lebensfreude wie selbstverständlich zusammenführen. Und das in einer Intensität und Ehrlichkeit, wie es nur wenige Menschen vermögen.

 

 

Weichkochend. Bissfest. Und très dangereuse.
Kartoffelinterview mit Cora Frost.

 

1. Mein schönstes Erlebnis mit einer Kartoffel:

Sechste Wunderewigkeit: echter Kartoffelbrei.

2. Mit diesem Buch kann man am besten Spinnen erschlagen:

ich erschlage keine Spinnen, ich spreche zumindest erst mit ihnen.

3. Es ist unfassbar, aber bei diesem Film muss / kann ich immer heulen:

im Kino, wenn das Licht ausgeht, heul ich quasi von alleine, da brauchts gar keinen Film.

4. Der Tag ist für mich gelaufen, wenn folgendes Lied im Radio kommt:

Eskimogesänge….

5. Mein unvergesslichstes Erlebnis im Schulsport war:

wie man vom 3 Meter Brett geschubst wurde und wie der Finger gesucht wurde.

6. Ich geb’s zu, als ich 13 war, hatte ich ein Poster an der Wand von:

kein Poster, nur Musik von Mahler und sterben wollen(Fortsetzung bei 7.)

7. Niemand sollte je erfahren, dass ich:

mich mit 13 in meinem Zimmer eingeschlossen hab und sehr wild auf „Girls Girls Girls“ von den Sailors getanzt habe, – neben dem sterben wollen.

8. Am Sonntagmorgen möchte ich auf keinen Fall, dass:

mein Hamster Blinddarm kriegt und Koliken und entsetzlich quiekt, und sich hin und her schmeisst. Nein, das würd ich nicht wollen, wenn ich einen Hamster hätte.

9. Wenn ich Simone Signoret im Schwimmbad treffe, würde ich ihr sagen:

ähh..h………….

10. An mir wird immer unterschätzt, dass ich:

mbpf mbpf mpl ompf pfschskrr

11. Dafür stehe ich sogar nachts auf:

ein Tänzchen in der Küche mit Käfer Franz Klein, Schaben und der Ungezieferkapelle. Mit menschlichen Ungeheuern, Kartoffeln und einer Spinne die uns alle versucht mit einem Dostojewskischinken zu erschlagen. Ach ja, der berühmte Schinkenmann darf auch nicht fehlen. Der bringt Käse und ein ganzes Schinkenbein in einem Rollkoffer, direkt aus dem sonnigen Spanien.

12. Ich hätte besser den Mund gehalten, als ich:

mir beim Telefonieren mit einem Wäscheständer den Vorderzahn ausgehauen habe.

13. Zu einem perfekten Schaumbad gehört für mich:

Schaum

14. Wenn mein Leben ein Roman wäre, würde er mit folgendem Satz beginnen:

Oh ja es war ein herrlicher Sommermorgen, trotz des Regens, und der Igelmann sagte zu der Igelfrau, komm wir gehen ein wenig vor die Tür, uns vertreten und könnten mal klopfen bei der alten Ameise, ob sie noch alle hat und dann ein wenig Tennis spielen auf der Feenwiese im Morgentau, barfuss, und wir beide ganz weiss, in weissen Tennisröckchen und Söckchen, hei das wird ein Spass, ich seh den Ball schon fliegen und alle werden staunen und auch der Löwe, die alte Miesmantsche, wird mal wieder aus seiner verstunkenen Höhle rauskriechen, und sagen, ohhh, oh, dass sieht aber appetitlich aus, die zwei niedlichen Igelchen, darf ich mitspielen wird er blöd fragen, weil er kann sich ja nicht verstellen, er ist zu gierig und hat einen zu schlechten Charakter..usw. usw.usw..

15. Wenn morgen mal wieder überraschend eine Fee bei mir klingelt, wünsche ich mir:

Zwei Igel zu sehn, die auf der Feenwiese Tennis spielen. Federball ginge auch.

PS. zur Fee
ich würde der Fee auch ein Täschen Tee anbieten oder auch Kaffee, wenn sie möchte, weil auch Feen müssen erstmal ihr Herz auschütten, und alle wünschen nur und wünschen; wo soll das denn hinführen. und wenn sie dann hübsch entspannt wär und fröhlich, dann würd ich das mit den Igeln vorbringen.

Bonusmaterial:
Was ich einer Kartoffel schon immer mal sagen wollte:

nicht so grosse Augen machen und hüte dich vor Linda. Pilotäpfel gehn.

 

Visuelles Kurzpsychogramm:

All about Frost!

 

Wärmstens zu empfehlen! Weiterbildende Frost-Links:

www.corafrost.de

http://www.myspace.com/cora_frost

 

Cora Frost mit Federn und Kartoffel.

Cora Frost mit Federn und Kartoffel.


Nicht verpassen!

Cora Frost zum letzten Mal mit „Wir waren auch in Zucker und Butter“ in der Berliner „Bar jeder Vernunft“ am 29.4. und 12.5.08!

Ahhhh, la vie est belle!

Und weil’s so sein soll und früher alles auch schon sehr sehr schön war:

Ab September 2008 „The Best of Rest of Cora Frost“ mit Thumser, Schmalzl und Nissl – und natürlich Frostl am Gesang!

  

„Das bisschen, was ich zu sagen habe, kann ich auch singen!“, meint Frau Frost und rockt das Haus mit einem hübschen Lied von Turbonegro 
- „I got erection“!

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Danke, liebe Cora, fürs Mitmachen und all die wunderbaren, corafrostigen Antworten! Ein ausgesprochen leckerer und lustiger Kartoffelklatsch! Was für eine große Ehre für eine kleine Kartoffel!
Und nochmals danke für den Hinweis, dass wir uns überraschenderweise bereits im Jahr der Kartoffel befinden… Das darf gefeiert werden!
*****

 

 

Kartoffel, die Darmpilze und Darth Vader. Und der Andy. April 4, 2008

Gespeichert unter: Begegnungen, Gesundheit, Mein Leben — lapetitepatate @ 4:02

Ich habe mich doch jetzt tatsächlich dabei erwischt, wie ich wieder pünktlich zum Quartalsende krank geworden bin. Also, nicht ich, sondern mein Körper, aber nichtsdestotrotz, das Timing stimmte: genau am 31.3. war ich dermaßen zugevirt, dass nur noch ein Arztbesuch hätte helfen können.

Nein. Nicht am letzten Tag des Quartals! Toffi, reiß dich zusammen, das hältste durch bis morgen! Und so lange das Fieber nur phasenweise lebensbedrohliche Höchstwerte erreicht, werde ich dem Gesundheitssystem grade einfach so zum Spaß 10 € in den Rachen werfen! Pah!

Am 1.4. sitze ich, nun doch ein klein wenig geschwächt, mit ca. 30 anderen schwerkranken Knausern im Wartezimmer der Akutsprechstunde und vertreibe mir die Zeit mit unterhaltsamen Infobroschüren über lästige Prostataerkrankungen und pfiffige Darmpilze.

Praktisch ist bei meiner Arztpraxis, dass der Empfangstresen in Hörweite des Wartezimmers liegt und man ohne größere Anstrengung wirklich alles mitbekommt. Hinter dem Terminal drei Trutscheln, die „Diskretion“ sicher für eine Geschlechtskrankheit halten. Susanne hat am meisten zu sagen. Sie ist nämlich auch Ernährungsberaterin. Und schwanger. Immer noch oder schon wieder oder einfach selbst verdammt verfressen. Wer weiß.
„Nee, die Frau Huber, die macht’s nimmer lang. Höchstens 4 Wochen… Da war ich gestern beim Verbandswechsel, boah, war das eklig, da hatte die…“

Oh Gott. Toffi, konzentrier dich auf die hübschen Fotos der Darmpilze.

Frische Zerstreuung kommt zum Glück sofort. Die Tür zur Praxis fliegt auf und – nichts. Keiner zu sehen.
Und dann unüberhörbar: Darth Vader kommt. Und er hat ne ganz üble Bronchitis.

Nee, doch nicht. Nur ein alter Herr mit Bauch und leichten Atembeschwerden. Aber auch irgendwie beeindruckend.
(Wie blöd von mir, Darth Vader ist natürlich privatversichert und nimmt immer den Hintereingang!)

Nachdem ich eine Stunde lang sämtliche Keime aller Mitwartenden gewissenhaft inhaliert habe, darf ich im Behandlungszimmer „Chef“ weiterwarten. Bei offener Tür, mit exklusivem Blick auf die Rückansicht des Empfangtresens und alle Blut- und Urinproben des Tages.

Nein, da möchte ich mich lieber auf die Dinge im meiner näheren Umgebung konzentrieren, bevor es mir übel wird. Aha. Hochauflösende Bilder vom Querschnitt eines offenen Herzens. Klar, ein Landschaftsbild, so was wie „Nordseestrand bei Ostwind“ hätte ich jetzt auch nur schwer ertragen in meinem desolaten Zustand.

Ich will ja nicht mehr zum Tresen schauen, aber da schiebt sich rechts etwas so
Großes und Voluminöses ins Bild, dass ich einfach gucken muss. Ein Herr im dunklen Anzug und Streifenkrawatte, bewaffnet mit Köfferchen. Aha. Eindeutig ein Pharmavertreter. In Arztpraxen fast so gern gesehen wie der Herr Pathologe von der Kripo.

„Wünsche einen wunderschönsten guten Tag, die Damen! Haha. Mein Name ist Andy Lampe, und ich habe akute Rückenschmerzen!“

Den kenn ich. Der war bei mir im Jahrgang. Damals schon unerträglich spießig. Und Sprüche hatte der drauf. Peinlich! Aber heute, so 15 Jahre später, da sollte das ja…

„Haha, meine Damen, ich habe sie und den werten Herrn Doktor von Herzen lieb, aber trotzdem komme ich nur im Notfall. Ja, jetzt mal nicht traurig sein! Haha!“

Okay. Unverändert originell. Ich rutsche also in meinem Sessel nach ganz unten und bedecke mein Gesicht mit meinem Schal, bis ich aussehe wie eine Mumie, die vom letzten Themenfasching „Altes Ägypten“ übrig geblieben ist.

„Haha… Was? Wie jetzt?! Ähhhh, 10 € ?! Wenn ich ihnen jetzt sage, dass ich direkt aus der Bank komme, dann lachen sie mich bestimmt aus… haha…“

Totenstille. Ist wohl nicht Susannes Art von Humor. (Sympathisch, die Frau!)

„Okay. Nehmen sie Kreditkarten? … Nein. … Okay, haha, öhm…“

Oha, das riecht nach Komplikationen, denn wer blöde Sprüche auffährt UND kein Geld für die Praxisgebühr hat, der ist total schnell untendurch.
Der Herr Lampe, der hätte dann fast seine Seele als Pfand hinterlegen müssen, um überhaupt am ersten Tag des neuen Quartals bargeldlos dranzukommen.

Aber eine peinliche Frage, die hatte er dann doch noch. So war er schon immer.

„Wie lange muss ich warten? Ich frage deshalb, weil ich wissen möchte, ob es sich noch rentiert, dass ich meinen Laptop aufklappe!“

Ich habe mich plötzlich richtig gesund gefühlt. Und dankbar war ich. Keine Prostataprobleme, Atmung läuft flüssig und jetzt die absolute Gewissheit, dass es richtig war, Andy Lampe damals nach dem Abschlussball, gegen den Willen meiner Mutter, schleunigst entsorgt zu haben.

 

Patate und der Pate April 1, 2008

Gespeichert unter: Cartoon — lapetitepatate @ 11:31
Der Onkel aus Sizilien...!

Die Familie. Das letzte große Abenteuer.

Hier im Bild:

Toffis Patenonkel, Don Marco Melanzane aus Palermo.