La Petite Patate

……………Weichkochend. Bissfest. Und très dangereuse!

Kartoffel und der alte Sack September 28, 2007

Gespeichert unter: Auf dem Land, Begegnungen, Mein Leben — lapetitepatate @ 8:18

Schauen Sie genau hin!

Wenn ich zurzeit aus meinem Schlafzimmer auf die Strasse hinunter schaue, bietet sich mir dieses phantastische Panorama. Und weil ich meine Freude nicht für mich behalten kann, und jeder halbwegs pfiffige Blogger immer seine Kamera griffbereit hat, habe ich für Sie diesen Schnappschuss gemacht!

Ich habe die Originalansicht „Perspektive aus dem Fenster raus“ gewählt, weil ich nicht dabei gesehen werden wollte, wie ich um die Mülltonne und Abfälle der Nachbarn schleiche – und davon auch noch Bilder mache. Ich kann mir genau vorstellen, wie dann bei der alten Dame von gegenüber das Fenster aufgegangen wäre: – schwup! – das Kissen auf der Fensterbank positioniert, und die Show kann beginnen. Die gute Frau hört und sieht ja sonst nichts, aber in solchen Momenten ist sie flink wie ein blutjunges Wiesel! Die wäre schon am Start gewesen, da hätte ich noch vor mich hingezoomt.

Innerhalb weniger Stunden wäre die gesamte Nachbarschft in Kenntnis gesetzt worden:
„Stellt euch vor, die kleine Kartoffel da aus dem Eckhaus, die ist jetzt total verrückt. Die fotografiert jetzt schon Gelbe Säcke und braune Tonnen. Na ja, ich wusste ja schon immer, dass da was nicht stimmt. Da muss man sich doch nur mal diese pinkfarbene Handtasche angucken. Und dann immer dieser Zauberstab. Nee, nee, Sachen gibt’s. Und dann kehrt die ja auch nie die Strasse…“ usw.

Aber genug von mir. Nun sind Sie dran, lieber Leser!
Dieses Bild ist nämlich keine ordinäre Momentaufnahme unserer Wegwerfgesellschaft!
Nein, es ist ein Rätsel!
Ein kniffliges Suchbild!

Also:

7 Fehler sind im Bild versteckt!

Die originellsten Antworten bekommen… hm… nun ja,… auf alle Fälle besonders liebvolle Kommentare von mir.

Nur Mut, hier ist für Jeden etwas dabei!

 

Kartoffel und die haarige Wunschliste September 27, 2007

Gespeichert unter: Aus aller Welt, Gesundheit, Mein Leben, TV — lapetitepatate @ 7:57

Schon die allseits beliebte Prophetin der Neuzeit, Eva Herman, hat einen Zusammenhang zwischen der weiblichen Psyche und dem Zustand der Haare gesehen.
Kurz zusammengefasst: wer sein Frausein nicht korrekt lebt, bekommt Haarspliss. Und wer nicht nahe genug am Herd steht oder so manch haarige Mutter-Ideologie aus dem Dritten Reich abtut, bei dem kann schon mal ordentlich die Dauerwelle verrutschen oder verdientermaßen kreisrunder Haarausfall einsetzen.

Gewagt, gewagt, liebe Eva! Und so grad mal gar nicht mein Ding.

Also konzentriere ich mich auf solche Leute, die sich rational mit der Materie Haar auseinandersetzen – ohne dabei historische Stilblüten zu liefern.
Ich vertraue nicht einfach so jeder dahergelaufenen Theorie!
Ich mag fundiertes Wissen, deshalb schaue ich regelmäßig Werbung im Fernsehen.

Da gibt’s jetzt einen neuen Shampoo-Spot, von dem ich gelernt habe, dass ich einfach meinen ganzen Alltagsstress in einen fetten Haufen voller Glücksmomente umwandeln soll. Man rät mir, nicht nur nachts, sondern auch den ganzen Tag zu tanzen. Also tanze ich seit Montag bei der Arbeit dezent unter dem Stuhl, während ich in den Nächten weiterhin mental meine Schuhe durchtanze. Und siehe da, mein Haar fängt schon an, leicht in der warmen Herbstsonne zu glänzen!

Aber der absolute Werbe-Wellness-Tipp für gesundes Haar, das erst morgen kraftvoll ausfallen wird, ist folgendes Mantra:

Mache aus Deiner To-Do-Liste eine Wunschliste!

Ja, Mensch, warum kam ich denn nicht selbst auf diese grandiose Idee? Manchmal ist man aber auch wie vernagelt…

Also, hier meine aktuelle Wunschliste für diese Woche:

- Ich möchte Fenster putzen, auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit bei 93% liegt.
- Ich möchte bügeln noch bevor der Wäschestapel höher ist als ich groß bin.
- Ich möchte unbedingt zum Zahnarzt. Jawohl.
- Ich möchte gewissenhaft die Unterlagen für die Rente bearbeiten.

- Ich möchte jetzt sofort besser funktionierende Tipps für gesundes Haar!!!!!

Nein, ich möchte nicht klagen. Eigentlich bin ich haupthaartechnisch von Natur aus unnatürlich gewaltig bedient. Dick und störrisch wie der reinrassigste Rauhhaardackel!
Gutes deutsches Haar – ganz ohne das alberne Eva-Herman-Frausein-Prinzip!
Meine Friseurin fragt mich jedes Mal, ob ich denn nicht vielleicht doch asiatische Vorfahren hätte. Und ich tue jedes Mal so, als hätte ich nun doch endlich vor, meine Großeltern nach ihren sexuellen Abenteuern im Vietnam-Krieg zu fragen.

Kinder fragen mich ständig, warum mein Haar so dick wäre.
„Ist das echt?“
„Nein. Soll ich meine Perücke mal abnehmen?“
Bei diesem Satz fasse ich zielstrebig in meine Frisur. Spätestens dann läuft das Kind schreiend davon. Und ich kann in aller Ruhe meine Wunschliste weiter abarbeiten.

 

Kartoffel macht weiter: Kartoffelkönigin II September 25, 2007

Gespeichert unter: Auf dem Land, Aus aller Welt, Mein Leben — lapetitepatate @ 5:26

Das Amt der Kartoffelkönigin ist ähnlich verantwortungsvoll wie das eines Außenministers und mindestens so hoch angesehen wie der Beruf des Hirnchirurgen.
Besondere Qualifikationen braucht man als Knollenhoheit allerdings nicht, nicht mal ein Studium. Die Majestät darf lediglich den brutzelnden Bratkartoffeln in Sachen glänzender Ästhetik keine Konkurrenz machen und muss weniger Bart haben als Rumpelstilzchen. (Wichtige Utensilien deshalb: ein mattierendes Tages-MakeUp und Veet Enthaarungscreme.)

Wie alle prominenten Würdenträger muss die Dame auch in der Öffentlichkeit ihre Kartoffel stehen, auf Fotos charismatisch rüberkommen und in Interviews pfiffige Sachen von sich geben.

Sie denken jetzt sicher, dass so eine Kartoffelkönigin nichts zu sagen hat.
Und da liegen Sie völlig richtig.

Hier Original-Auszüge aus einem Interview mit der amtierenden Kartoffelkönigin:

Wie hast Du Deine Amtszeit empfunden? Würdest Du es wieder machen, wenn Du nochmals die Wahl hättest?

Kartoffelkönigin: Ich habe meine Amtszeit in drei Phasen durchlebt. In der ersten war ich ziemlich unsicher und habe mir Gedanken gemacht, ob ich die Aufgabe der Kartoffelkönigin meistern kann und wie mich die Leute annehmen. Doch ich fühlte mich schnell in meinem Amt sehr wohl.

In der zweiten Phase hatte ich das Gefühl ein Zugvogel zu sein: Ich war viel unterwegs und stürzte mich in die Aufgaben meines Amtes. Es war eine lehrreiche und manchmal anstrengende Zeit, die ich aber nicht missen möchte.

In der dritten Phase hatte ich das Gefühl gebraucht zu werden und wertvoll zu sein. (…) Ich kann auch nur jeder Frau raten, die dafür in Frage kommt, es zu machen. Es war eine wundervolle Zeit!

Dazu sage ich jetzt nichts. Gar nichts. Nein. ICH kam ja wohl nicht in Frage. Na ja.

Es wäre zu einfach, sich über dieses reine Geschöpf lustvoll und hämisch herzumachen.

Stellen Sie sich doch nur mal vor, wie sie jahrzehntelang auf diesen einen Tag gewartet hat:

Einmal Königin.

An Kartoffeln hatte sie dabei vielleicht nie gedacht.

„Sieglinde – Schicksalsjahre einer Kartoffelkönigin“.

Wenn das kein großes Kino wird, dann weiß ich auch nicht.
Und wenn’s um die Besetzung der Hauptrolle geht:
Herr Spielberg, ich hätte im Herbst nächsten Jahres Zeit für die Dreharbeiten!

...großes Damentennis!

 

Kartoffel bekommt Konkurrenz! September 24, 2007

Gespeichert unter: Auf dem Land, Mein Leben — lapetitepatate @ 7:56

Während ich mich hier fast schon obsessiv mit dem Phänomen der „Weinkönigin“ beschäftige und Kartoffel-Weinköniginnen-Kollektionen entwerfe, bei denen selbst echte Prinzessinnen schwach werden, passiert draußen in der Welt etwas ganz und gar Unglaubliches.

Wussten Sie, lieber patatophiler Leser, dass es in Deutschland ganz offiziell eine Kartoffelkönigin gibt?
Ach ja, Ihnen war das die ganze Zeit klar? Das ist ja interessant. Mir sagt ja wieder keiner was.
Dann wissen Sie ja sicher auch, wer es NICHT ist!
The one and only Petite Patate wurde noch nicht mal angefragt für dieses Amt!
Ein handfester Skandal! Eine ekelhafte Geschmacklosigkeit!

Nun gut, die Kartoffelkonkurrenz hat offensichtlich nicht geschlafen. Da war irgendwer doch wieder schneller und die entscheidende Knollenlänge voraus. (Blöd jetzt.)

Aber sehen Sie selbst…!

Mit Schärpe und Krönchen (!) und ganz viel ländlichem Charme am heimischen Herd –die Kartoffelkönigin mit Gefolge und Bratkartöffelchen in Butterschmalz:

Knollenhoheit am Herd!

Nachdem ich mich vom ersten Schock erholt hatte, wollte ich mich nun der alles entscheidenden Frage stellen:

Was hat sie, was ich nicht habe?

Knollenhoheitnachwuchs mit komischem Mann

Antwort: eine waschechte Kartoffelprinzessin mit einem schlecht gefälschten Rumpelstilzchen!

(Manchmal sind es die kleinen Dinge, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.)

Bleiben Sie dran!

Morgen hier auf diesem Blog: Die Kartoffelkönigin spricht zur Nation!

 

Kartoffel lässt sich hängen September 23, 2007

Gespeichert unter: Cartoon — lapetitepatate @ 1:37

...die Seele baumeln lassen!

 

Am Samstag im Varieté:

Schon immer hatte die kleine Kartoffel davon geträumt,

einmal im Rampenlicht gekonnt abzuhängen!

 

Kartoffel, DJ Yannick und der Schäuble. Utz.Utz. September 21, 2007

Gespeichert unter: Mein Leben, Musik, Politische Anklänge — lapetitepatate @ 11:09

Also beim Radio, da kannste ja ordentlich was auf die Ohren kriegen! Gerade heute Morgen ist mir das wieder passiert. So früh am Tag bin ich für das gesprochene Wort nicht so gut zu haben. Und da ich mich für Kultursender vor 12 Uhr noch als zu unseriös empfinde, gibt’s halt den flippigen Teeniesender von hier. Musik pur! Außerdem zuverlässig anspruchsfrei!

Und selbst wenn die hyperaktiven und chronisch gut gelaunten Moderatoren Sandy und Yannick sich zu Wort melden, läuft im Hintergrund der Beat durch: Utz. Utz. Das gibt mir ein Gefühl von Struktur und ein leichtes Ziehen in den Schläfen. Hoffentlich wird das jetzt keine Migräne.

„Guten Morgen! –utz.utz. – Hey, ihr Süßen ruft weiter bei uns an! – utz.utz.“

„Hey, Leute, coole News! Jetzt sind schon 65% unserer Hörer dafür, – utz.utz. – dass Terroristen in entführten Flugzeugen abgeschossen werden sollen!“

„Cool! – utz.utz.- Ihr seid echt super drauf heute Morgen, hey krass cool!“ – utz.utz.

Aber hallo! Jetzt bin ich aber so was von wach! Ich will wirklich nicht, dass solch ein Thema im Teeniesender zwischen Songs von den No Angels und 50 Cent mal eben nebenbei völlig sinnentleert runtergenudelt wird. Reicht doch, wenn sich Politiker wie der Schäuble damit total uncool machen.

Und warum haben die juvenilen Hörer überhaupt morgens Zeit zum Telefonieren? Ist heute schulfrei oder hat der auszubildende Betrieb Maul- und Klauenseuche an den Hacken?

Die Antwort kommt prompt. Happy Sandy erklärt quiekend:

„Hey, Leute, ihr seid ja sooo cool! –utz-utz. – Und schon so krass früh wach!“

Daraufhin der Mann, der sich auskennt, unser DJ Yannick:

„Also ich finde das voll unlocker, ey! Wenn Ihr mal wieder Schule schwänzt – utz.utz. – dann schlaft doch aus!“

Aha. Jetzt geht es also auch noch um Schläfer. Das wird sicher die nächste Telefonumfrage.

Hey, Leute! Redet ihr da beim Kinderradio besser wieder über coole Drogen und lässige Verhütung. Das passt besser. In der Bravo ist ja auch kein Starschnitt von Wolfgang Schäuble. Utz.Utz.

 

Kartoffel feiert Weltkindertag September 20, 2007

Gespeichert unter: Kinder, Soziales — lapetitepatate @ 8:34

weltkindertag

Lächeln Sie doch heute mal ganz bewusst ein Kind an.

Und freuen Sie sich, wenn es zurücklacht.

 

Kinder an die Macht!

„Kinder haben Rechte“ – Demonstration am Weltkindertag 2007

 

Kartoffel glaubt: Titten können töten. September 19, 2007

Gespeichert unter: Aus aller Welt — lapetitepatate @ 7:44

Dicke Titten machen glücklich.

„Im Sinne der Verteidigungspolitik betrachten wir die Bedürfnisse unserer Leute unter einem ganzheitlichen Aspekt – sowohl seelisch als auch körperlich.“, sagt der australische Armeesprecher Andrew Nikolic.

Meint: Australische Streitkräfte bekommen Brustimplantate finanziert. Allerdings nur, wenn es dafür medizinische oder psychologische Gründe gibt.

Zuerst war ich auf einer komplett falschen Fährte. Ich dachte, Ehefrauen von Soldaten können auf Rechnung der Armee ihre Titten den Bedürfnissen des Mannes anpassen lassen. Um so die sexuelle Zufriedenheit der Kämpfenden sicher zu stellen. Denn nur wer daheim so richtig ordentlich zupacken kann, langt auch auf dem Schlachtfeld zünftig hin.

Gemeint ist aber die Soldatin an und für sich, denn: Nur wer daheim richtig ordentlich angepackt werden kann, ist in der Lage, in vollem Umfang dem Vaterland zu dienen. Wer im Einklang mit dem eigenen Körper lebt, wer sich selbst annimmt und liebt, nur der hat die Kraft,  andere zu vernichten – die Kraft der zwei Titten!
Heißt das, dass Frauen mit prallen Brüsten gewaltbereiter sind? Vielleicht sogar effektiver töten? Man sagt ja auch: „Wenn Titten töten könnten…“

Aber mal ehrlich, stören Silikontitten nicht im Manöver? Wenn zum Beispiel zwei Riesenmöpse aus dem Schützengraben rausschauen? Da nützt die beste Tarnung nichts. Und wie war das doch gleich mit den Amazonen? Die haben doch genau das Gegenteil eines ganzheitlichen Brustansatzes praktiziert.
Ist das Emanzipation, wenn Frauen zur Armee gehen, dann einen Dachschaden kriegen und selbigen über Brustimplantate wieder ausgleichen, bis die Uniform spannt?
Nein, ich sehe schon, mit feministischer Logik komme ich hier nicht weiter.

Ausatmen. Und positiv denken.
Versuchen wir’s mit Russ Meyer Logik.
Stellen Sie sich folgende Szene vor. Eine junge, blondgelockte Soldatin mit wippenden Doppel D-Brüsten hopst in Zeitlupe und Weichzeichner über ein Mienenfeld, die Einschläge kommen immer näher – aber die Titte sitzt!
Wer wollte da nicht fürs Vaterland den Heldentod sterben und sich von dieser Übermacht erdrücken lassen?

Faster, Pussycat! Kill! Kill!

 

Kartoffel und die grüne Invasion September 18, 2007

Gespeichert unter: Mein Leben — lapetitepatate @ 7:51

Sehen Sie hier eine fulminante Zimmerpflanze aus Kartoffelhausen (nachdem die kleine Kartoffel sie am Wochenende etwas ausgeputzt hat).

Hauptsache, die Deko kommt gut zur Geltung.

...der grüne Daumen!

Vielleicht hätten Sie’s jetzt nicht gedacht, aber: mit Zimmerpflanzen hab ich’s nicht so. Weder privat noch beruflich.
An meiner Arbeitsstelle, so wurde mittels eines richterlichen Beschlusses festgelegt, darf ich mich keiner Topfpflanze mehr als 1,50 m nähern.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich damals meinen ersten Arbeitstag hatte – alle Räume eine mittelgroße grüne Oase mitten in der Stadt, eine Artenvielfalt, dagegen sieht so mancher Dschungel blassgrün aus!
Gewissenhaft wie ich nun einmal bin, habe ich immer Freitags ordentlich die Gießkanne geschwungen, damit auch kein grüner Liebling Durst leiden muss. Kurz darauf lag unüberriechbar ein fauliger Geruch in der Luft, selbst dann, wenn unsere Kollegin Ingrid mit ihrem biologisch einwandfreien Obstmüsli durch war.

Mann, das war eine Arbeit, als finale Rettungsmaßnahme alles umzutopfen. Das wirft mir meine Kollegin heute noch vor. Ich hätte ihr ja geholfen – durfte ich aber nicht.

Privat schaut’s da schon etwas besser aus. Ich habe ein paar flexible Pflanzen gefunden, die mich nahezu bedingungslos lieben und mir alles verzeihen. Jedenfalls die meiste Zeit über.

Ganz schlecht kann ich mit ungeplanten Zwischenfällen der pflanzlichen Art. Vor ein paar Jahren hat mich mein Vater gefragt, ob ich Platz für eine Pflanze aus seinem Büro hätte. Er wäre ja jetzt in Rente, müsste um die Welt reisen und wäre außerdem aus dem Alter raus, wo er sich verantwortungsvoll um Grünes kümmern könnte.
Nun gut. Das ist dann wohl so was wie ein Generationenvertrag. Also her mit dem zarten Pflänzchen.
Am nächsten Morgen hält vor meiner Haustür ein Transporter, und drei athletische Männer liefern mir eine Großraumbüropflanze, die das Lichtkonzept meiner Wohnung für die kommenden Jahre entscheidend verändern wird. Die Lieferung erfolgt inklusive einer Blattlauskolonie – und ich werde kostbare Stunden meines Lebens damit zubringen, sämtliche Hausmittel auszuprobieren, diese längerfristig zu beseitigen.
Mit so viel mütterlicher Fürsorge hatte diese Pflanze nicht gerechnet. Und was soll ich sagen? Das Ding dankt es mir! Mit Wachstum! Und wie! Damit konnte keiner rechen.

Super. Ratz fatz Blumenkübel zu klein. Mit Hilfe von zwei starken Freunden, 30 L Erde und viel guten Willen meinerseits pflanze ich das Monstrum also in der Blüte seines Lebens um. Dabei zerstöre ich ein paar Fliesen, zerkratze mein Auto und töte die Pflanze.
Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, wie das passiert ist.
Aber keine Sorge, die Blattläuse konnten rechtzeitig auf meinen Fikus umsiedeln.

 

Kartoffel kann auch gönnen September 16, 2007

Gespeichert unter: Cartoon, Liebe — lapetitepatate @ 12:51

Maria und der gute und sexuelle Mann!

 

Offensichtlich hatte nicht nur die kleine Kartoffel

Post aus Russland bekommen.