La Petite Patate

……………Weichkochend. Bissfest. Und très dangereuse!

Kartoffel und absurde Erlebnisse voller Liebreiz I August 31, 2007

Gespeichert unter: Cartoon, Mein Leben, Tierwelt — lapetitepatate @ 9:20

Neulich im einheimischen Mischwald. Spaziergang auf einem etwas unaufgeräumten, aber wild lauschigen Weg. Ein Fleckchen unberührte Natur, ein idyllisches Kleinod für Pflanzen und Tiere, die hier ungestört allem nachgehen können, was ihnen Spaß macht.

Kartoffel: „Oh, schau mal, ein toter Vogel!“

Tote Vögel fliegen nicht!Meine Begleitung legt ihren Kopf weit in den Nacken, schaut nach oben in den wolkenlosen Himmel und versucht allen Ernstes, zwischen den Baumspitzen am Horizont etwas zu erkennen.

Kartoffel: „Tot. Der Vogel ist tot.“

Da knirscht es auch schon unter dem Wanderschuh meiner Weggefährtin. Krkch. Volltreffer.

Kartoffel: „Toll.“

„Ach so, stimmt ja, tote Vögel fliegen ja nicht mehr!“

– Wahnsinn, die Erkenntnis kam prompt. Und während man neben mir noch versucht, die letzten Federn aus dem Profil zu kratzen, suche ich nach rationalen Erklärungen für ein Verhalten, das man sonst nur aus dem langbärtigen Witz kennt, der selbigen Handlungsverlauf aufweist.
Glaubt Frau Sielmann neben mir tatsächlich, es könnte einen Vogel spontan beim Ausfliegen erwischt haben – altersbedingte Herzschwäche oder Herzverfettung – und der Vogel fällt dann so vom Himmel, dopst an einer Tannenspitze ab und bleibt kurz vorm finalen Aufprall mit einer Kralle am Ast hängen? Kopf nach unten?

Gar nicht mal so logisch.
Ich sehe schon, für die Safari in Afrika muss ich mir eine andere Reisebegleitung zu suchen.

 

Kartoffel ist nicht im Bilde August 30, 2007

Gespeichert unter: Cartoon — lapetitepatate @ 7:48


Out-Takes II – jetzt wird’s grün!

Willenlos sexy und standhaft wie immer:

...ein ganzer Kerl!
  Die verrückte Killergurke war im milden Spätherbst des Jahres 1986 zum „Mr. Gurke“ gekürt worden und brachte so ein gewisses Maß an Erfahrung und Abgeklärtheit mit.
Ganz Routinier,  nahm sie das  Fotoshooting dieser Tage recht gelassen.

 

Kartoffel wirft sich in Schale. Autsch. August 29, 2007

Gespeichert unter: Cartoon — lapetitepatate @ 5:09

Nicht erst seit gestern sind frivole Kartoffeln mit Kondomen in aller Munde.
Doch nur hier sehen Sie pikante Out-Takes aus der aktuellen “mach’s mit!“-Kampagne:

...gewagtes Outfit!
Die kleine Kartoffel hatte sich unter einem
erotischen Fotoshooting etwas Anderes vorgestellt.

 

Kartoffel und die Vitamin-Orgien August 28, 2007

Gespeichert unter: Gesundheit, Mein Leben — lapetitepatate @ 7:44

KnubbelkartoffelKennen Sie die neue Werbekampagne von „Gib AIDS keine Chance“?
Überall in der Stadt hängen die Plakate mit minimalistischen Aufnahmen von knackigem, jungen Gemüse und frischem, saftigem Obst. Ja, lecker. Und so gesund. Es gibt da nur ein Problem beim Genuss des Ganzen: all diese Vitaminbomben wurden in ein Kondom gepackt!

„Sicher macht lustig!“ heißt es da gleich neben meinem Bäcker unter einer einsamen, Gummierte Gurkegummierten Zitrone. Keine 300m weiter hängt neben dem Kindergarten ein propper eingepackter Maiskolben mit dem Slogan „Poppt sicher!“. Und an der Scheune von Bauer Schmitz klebt ein Plakat mit dem frechen Spruch „Passt auf jede Gurke!“. Mensch, der olle Schmitz, der ist sich ja auch für nix mehr zu schade. Macht einen auf Biobauer und wirbt gleichzeitig für künstliche Einweg-Umverpackungen.

„Gurke“ ist überhaupt ein sehr charmantes Kosewort für das Beste Stück des Mannes. Manchmal auch „Gürkchen“, wenn’s etwas romantischer sein darf. Äh, nein, das geht jetzt zu weit.

Okay, Gurken oder Spargel kann ich gedanklich noch irgendwie mit Erotik und Sex in Verbindung bringen. Zumindest rein theoretisch. Lust bekomme ich dabei allerdings keine. Jedenfalls nicht auf Sex. Dann schon eher auf einen Gurkensalat in Kräuterdilldressing, dazu ein Schnitzel in Champignonrahmsoße und Pommes, serviert mit einem kühlen Bier. Und danach natürlich einen Pinocchio-Eisbecher. Rrrr, da werde ich leidenschaftlich und hemmungslos. Nur mit Gummi, das fänd ich da jetzt blöd.

Aber nun der absolute Hit der Saison: welcher Werbefuzzi kam auf die Idee mit den Kartoffeln? Hätte da bitte jemand den Mut, sich freiwillig als dafür verantwortlich zu melden?
Hallo? Kartoffeln mit Kondom? Kleine dicke unförmige Kartoffeln (ganz frühe Ernte!) mit Kondom?
Ist Ihnen so etwas schon mal in der freien Wildbahn begegnet?
Wollte mich jemals ein Mann mit seinem besten Stück überraschen… also, wenn es in Kartoffelknubbelform daher käme, ich würde fast meine gute Kinderstube vergessen.
Laut lachen, aber wenigstens dankend ablehnen. So viel Zeit muss sein. Vielleicht noch ein Foto für flickr machen und dann ab dafür.

             

 

Kartoffel singt Kreisler August 27, 2007

Gespeichert unter: Cartoon, Chanson — lapetitepatate @ 8:03

...eine echte Diva!


Die kleine Kartoffel beim Soundcheck auf der Offenen Bühne („Edis Talentladen“) im Edeka-Getränkecorner in Kartoffelhausen.

 

Kartoffel: auf die Größe kommt’s nicht an! August 25, 2007

Gespeichert unter: Chanson, Kleinkunst — lapetitepatate @ 4:56

Sie tun es in abgedunkelten Räumen, wenn die Nacht sich langsam über die Stadt legt.
Sie tun es allein. Gerne auch zu zweit, manchmal in Gruppen. Aber immer unter Beobachtung, sonst können sie nicht.
Sie tun es vor 12 Leuten oder auch vor 350.
Sie ziehen durchs Land, immer auf der Jagd nach der nächsten Nummer; bis zu 250 mal im Jahr. Sie können immer und überall. Sie tun es selbst in verruchten Kellern, in Turnhallen mit Gemeinschaftsduschen oder in anthroposophischen FrauenbuchladInnen.
Sie tun, was sie am besten können:
Sie machen große Kunst.
Kleinkunst.

„Kunst für intime Räume, das ist Kleinkunst.“
– sagt Susanne Betancor, ihres Zeichen begnadete Popette und eine Ausnahmekünstlerin, die für jeden Ausnahmestand auf allen Kleinkunstbühnen der Republik zu haben ist.
Die Frau ist gut! Und Recht hat sie! Und wie!

Schade nur, dass „Kleinkunst“ irgendwie so ungerecht klein klingt. Jedenfalls irgendwie kleiner als „große Kunst“. Aber wissen Sie was, diese Unterhaltungsform ist alles andere als kleinlich! Sie hat so viel zu geben! Auch Ihnen! Und schon für ein paar Euros sind Sie dabei! Extra für Sie wird sich da vorne auf der Bühne jemand den Arsch aufreißen, nur damit sie nach zwei Stunden befriedigt lächelnd nach einer letzten Zigarette nach Hause schweben können.

Klingt verlockend, nicht wahr?

Hier mein Vorschlag:
Stellen Sie sich vor, es ist plötzlich Wochenende – und das trifft sie vollkommen unvorbereitet. Kein Bier mehr im Kühlschrank und der olle Eisbär im Zoo ist inzwischen langweilig und zu fett. Ach, da wäre noch Ihr Kumpel Manfred? Nein, der hat eine neue Schnegge und kann nicht mit Ihnen um die Häuser ziehen.

Und falls dann Mario Barth zufällig gerade nicht in ihrer Stadt auftritt und Barbra Streisand mal wieder preislich übertrieben hat, dann gönnen Sie sich doch mal etwas ganz Besonderes: einen Kleinkunstabend mit Kabarett oder Chansons.
Das wirkt.
Und es macht sexy.

Hier kommt Supercora!

Heroisch. Mutig. Und ausgesprochen edel:
Cora Frost
Superheldin der Chansonkleinkunst.

Ihre Waffe ist die Phantasie. Keine andere Künstlerin stiftet so gezielt und subversiv Verwirrung wie sie.

Foto (c) Ostprinzessin - selbst von Haus aus eine echte Superheldin, die das Große im Kleinen zu schätzen weiß.

 

Kartoffel sieht grün August 23, 2007

Gespeichert unter: Cartoon — lapetitepatate @ 4:58

...unverhofft kommt oft!

Das Befremden war groß, als in der 17. Runde plötzlich die verrückte Killergurke hinter dem Sitz auftauchte.

 

Kartoffel, Ihr Einsatz bitte! Faites vos jeux! August 22, 2007

Gespeichert unter: Kinder — lapetitepatate @ 6:06

Ich mag ja Kinder und finde kleine Trippeltrappelfüße und klebrige Fingerchen unglaublich niedlich. Kinder spüren meine angeborene Wehrlosigkeit sofort und halten sich deshalb gerne in meiner Nähe auf. Bevorzugt auf Langstreckenflügen im Sitz hinter oder neben mir. Ich sehe wohl derart vertrauenswürdig aus, dass schon so manche erschöpfte Mutter direkt nach dem Start ihr jahrelanges Schlafdefizit ausgleichen konnte. Ihr Kind hatte sich ja ganz und gar auf mich konzentriert.

Nach 8 Stunden finde ich „guck-guck-da!“ allerdings meistens etwas langweilig. Mir fehlt bei diesem Spiel manchmal die Herausforderung und Abwechslung. Immer dasselbe. Wobei es andererseits ein Riesenschreck wäre, wenn unerwartet etwas Neues käme und nach dem „guck-guck!“ plötzlich ein Fremder auftauchen würde.
In der Regel gehen wir irgendwann zu „Ich sehe was, was du nicht siehst“ über.
Da komme ich so richtig in Fahrt!

Kartoffel: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist khakifarben!“

Kind: „Ich will nicht mehr.“

Dann schmollen wir beide erst mal eine Runde.

Kinder mögen mich aber nicht nur in der Luft – ich werde genauso gerne zu Land und zu Wasser, im Sand und auf naturbelassenen Holzböden bespielt.
Vielleicht auch, weil ich beim Kickerspielen immer meinen Torwart vernachlässige – und ich heute noch davon überzeugt bin, dass eine defensive, aber klar durchdachte Spielweise im Mittelfeld (gerade auf längere Sicht betrachtet) sinnvoller ist.
Zack! Toooor! Rien ne vas plus. Schon verloren.

Neues Spiel, neues Glück!
Dann für mich eben ein weniger aggressives Spiel. Vielleicht ein Tierkinder-Memory?
Wenn ich länger drüber nachdenke: Nein, ganz schlecht. Da gewinne ich nie. Ich könnte es natürlich jederzeit, wenn ich nur wollte. Und wenn ich wüsste, wo diese verdammte zweite Karte mit den Katzenbabies liegt!

 

Kartoffel. Dagmar. Und auch Horst. August 21, 2007

Gespeichert unter: Mein Leben — lapetitepatate @ 7:58

Toffi. Meine Freunde nennen mich Toffi.
Ich denke, es ist kein Zufall, dass mein Spitzname so klingt wie eine sehr raffinierte, leckere Süßigkeit. Kennen Sie Toffifee? Diese feinen Schmackofatzteile mit kartoffelbrauner Karamell- Hülle, zartschmelzendem Deckel und innen drin dann als Überraschung einem herrlich knackigen Kern. Seufz.
Ich persönlich kann die Dinger ja nicht essen. Nussallergie. Tödlich. Höchstwahrscheinlich.

Wenn’s mal etwas romantischer wird, dann mag ich es auch, liebevoll Kartöffelchen genannt zu werden. Vielleicht nicht sehr originell, aber es wirkt! Probieren Sie’s aus, flüstern Sie ihrem Lieblingsmenschen mal ein zärtlich hingetupftes „Kartöffelchen“ ins Ohr! Sie werden überrascht sein, was dann passiert.
Lachanfall oder eins auf die Fresse. Sex eher unwahrscheinlich.

Namen sind Schall und Rauch, heißt es, aber auch das Namensgedächtnis an sich kann ja ausgesprochen unzuverlässig sein.
Da ich ziemlich harmoniesüchtig bin, ist es mir deshalb manchmal fast schon unangenehm, nicht den Namen zu haben, den mir Leute gerne zuteilen würden.
So kommt es also vor, dass man mich als Yvonne, Cornelia, Horst oder gar Gürkchen bezeichnet – für mich jedes Mal beeindruckend, mit wie viel Überzeugung das dann geschieht. Manchmal zweifle ich deswegen schon an mir selbst: Cornelia? Kartoffel? Oder doch eher Horst? War alles ein Missverständnis? Hat meine Mutter all die Jahre nur undeutlich gesprochen? Sehr verwirrend.

Es gibt auch Leute, die behaupten, dass man aussehen könne wie ein Name.

„Also für mich bist du eine Dagmar!“ – hat man so was schon mal zu Ihnen gesagt?
Ich und eine Dagmar? Ich bin ja offen für alles, aber das ist selbst mir zu heftig.
Nur getoppt wird das Ganze dann von dem Zusatz:

„Und du siehst aus, als ob du gerne reiten würdest. Du hast doch garantiert ein Pferd!“.

Nein. Denke ich. Aber ich bin nicht mehr ganz sicher.

       

 

Kartoffel – das Exklusivfoto! Nur hier! August 20, 2007

Gespeichert unter: Cartoon — lapetitepatate @ 4:59

... die Frisur sitzt!

Schauen Sie, staunen Sie! Das gibt’s nicht alle Tage! Weltexklusiv!

Wir sehen hier die kleine Kartoffel beim Verlassen des Kartoffelhäuser Friseursalons. Noch leicht erhitzt - aber die Frisur sitzt.